Neuerscheinungen

Justyna Kubocz

Erinnern als Kunst und Pflicht

Zum Leben und literarischen Werk der 1937 in Breslau geborenen und in Meersburg am Bodensee lebenden Schriftstellerin Monika Taubitz. Ein Beitrag zur schlesienbezogenen literaturwissenschaftlichen Forschung.

Zunächst wird der Fokus auf die vier wichtigsten Etappen im Leben von Monika Taubitz gerichtet, die vor dem Hintergrund geschichtlicher Ereignisse in Verbindung mit ihrem schriftstellerischen Werdegang nachgezeichnet werden. Die ersten drei Unterkapitel skizzieren die facettenreiche Vita der Autorin. Eine solche Vorgehensweise war bei diesem bislang ersten Annäherungsversuch an die stark mit ihren Lebenserfahrungen verbundene Gesamtleistung von Taubitz unumgänglich. Das vierte Unterkapitel hingegen ist vorwiegend dem schriftstellerischem Werdegang der Autorin gewidmet. Hervorgehoben werden hier u.a. ihre Verbindungen zu Polen. Die Auswahl der aufgefundenen Materialien erstreckt sich auf den Zeitraum von 1968 bis Mitte 2012. Dadurch wird dieser Abschnitt zu einem Rezeptionsstudium in Ansätzen, in dem die Entstehungsgeschichte der jeweiligen Werke rekonstruiert und der Versuch unternommen wird, den Rezipientenkreis dieser Werke zu bestimmen sowie Monika Taubitz’ persönlichen, literarischen Brückenschlag nach Polen zu dokumentieren.
Im dritten und vierten Kapitel rückt das im Zeitraum von 1968 bis 2012 entstandene Prosawerk von Monika Taubitz ins Zentrum der Betrachtungen – es umschließt acht längere Prosabände, ein Hörspiel und einige Kurzgeschichten. Dabei werden die bereits vorhandenen Forschungsansätze systematisiert und um neue Erkenntnisse erweitert.

Kartoniert, 320 S.
ISBN 978-3-86276-240-8
EUR 18,00
Erschienen am
22. September 2017
zu den Wangener Gesprächen